Herzhaft und gesund zubeissen

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Das wussten schon die alten Griechen: Wer sich gesund ernährt, mindert das Risiko von Herzkrankheiten erheblich. Es reicht nicht, nur Früchte und Gemüse zu essen. Entscheidend ist die Vielseitigkeit Ihrer Ernährung. Acht Tipps zur täglichen Ernährung.

Acht Tipps zur täglichen Ernährung, um das Risiko eines Herzinfarkts und von Herzklappenerkrankungen zu reduzieren.

1. Gönnen Sie sich täglich zwei Äpfel. Das senkt das Risiko eines Herzinfarkts drastisch. Der Grund: Pektin hemmt das Wachstum von Bakterien, die zu Ablagerungen an den Gefässwänden führen. Und die in den Äpfeln enthaltenen Flavonoide, das sind Pflanzenstoffe mit entgiftender Wirkung, können sogar Gefässablagerungen „wegputzen“.

2. Essen Sie täglich viele verschiedene Früchte- und Gemüsesorten – empfohlen sind mehrere Portionen. Dass Obst und Gemüse Herzkrankheiten vorbeugt, belegt die EPIC-Studie aus dem Jahr 2010. Am besten sind frische Produkte mit intensiver Farbe wie Beeren, Kirschen, Spinat und Peperoni. Je intensiver die Farbe, umso höher ist der Gehalt an Vitaminen und anderen Antioxidantien. Kochen Sie das Gemüse ohne Zusatz von tierischem Fett, mit wenig Salz und möglichst ohne Zucker.

3. Tauschen Sie die Salamiwurst durch mageren Schinken aus und statt einem panierten Schweinekotelett essen Sie lieber eine Pouletbrust. Und wenn schon was zum Knabbern, dann naschen Sie lieber Salzstängeli als Pommes Chips. Trinken Sie fettarme Milch anstatt Vollmilch und über den Tag verteilt viel mineralisiertes Wasser. So senken Sie das Risiko von Herzinfarkt und Gefässkrankheiten.

4. Fisch statt Fleisch! Grillieren Sie ein Lachssteak, garnieren Sie es mit leckerem Gemüse oder einem frischen Salat als Beilage. Beträufeln Sie den Salat mit Zitronensaft anstelle einer sehr kalorienreichen Salatsauce. Bevorzugen Sie Fische mit hohem Gehalt an Omega-3-Fettsäuren wie Lachs, Thon oder Hering. Dies wird Ihnen Ihr Herz danken.

5. Kochen Sie mit nativem Olivenöl. Denn ein gutes Ölivenöl senkt das Risiko von Herzerkrankungen deutlich. Auch als Brötchen-Dip eignet sich das Öl. Mit etwas Salz und Balsamico verfeinert, ist dieser Dip deutlich gesünder als eine fettige Sauce.

6. Wie siehts mit dem Konsum von Wein aus? Schon 400 v. Chr. nutzte Hippokrates, der berühmteste Arzt des Altertums, Rotwein als Heilmittel bei Störungen des Herz-Kreislauf-Systems. Auch wenn der wissenschaftliche Beweis fehlt, sind sich Mediziner heutzutage einig: Rotwein in gemässigtem Konsum verbessert die Blutfettwerte, beugt verkalkten Arterien vor und senkt somit das Herzinfarktrisiko. Aber Achtung: Ein Gläschen pro Tag ist gesund – zwei sind eines zu viel!

7. Nehmen Sie sich Zeit zum Essen! Wer unter Stress isst, schadet seinem Herzen. Denn die äusserliche Anspannung überträgt sich auch auf die Gefässe. Ausserdem macht langsam essen schneller satt. Und müssen Sie doch mal unter Zeit- und Leistungsdruck essen, dann greifen Sie lieber mal zu einer Frucht als zur Schoggitafel.

8. Reichern Sie Ihr Frühstücksmüesli mit Leinsamen und einem Schuss Leinöl an. Keine andere pflanzliche Quelle weist einen derart hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren auf. Diese beugen Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vor und erleichtern die Verdauung. Leinsamen haben einen leicht würzigen, nussigen Geschmack. Zwei Esslöffel pro Tag reichen: Denn Leinsamen haben in grösseren Mengen konsumiert eine abführende Wirkung.

Eine gesunde Ernährung, viel Bewegung und ausreichend Schlaf können das Risiko eine Herzkrankheit zu erleiden, massiv verringern. Bitte nehmen Sie sich diese Tipps zu Herzen – en Guete!

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